Viele Teams beginnen ihre Zusammenarbeit mit Energie, Motivation und einem gemeinsamen Ziel. Ob Start-up-Team, Projektgruppe oder gewachsenes Unternehmen im Wandel: Es geht um Aufbruch, Gestaltungsspielraum und den Wunsch, gemeinsam etwas zu bewegen. Genau darin liegt eine große Stärke, und zugleich ein unterschätztes Risiko.
Denn Teamarbeit bedeutet nicht nur kollektive Kreativität und geteilte Verantwortung, sondern häufig auch hohe Verdichtung von Arbeit, permanente Abstimmung, emotionale Dynamiken und unausgesprochene Erwartungen. In Phasen von Wachstum, Veränderung oder hoher Unsicherheit kann diese Belastung schleichend in Erschöpfung kippen – individuell und systemisch.
Ein hilfreicher Bezugsrahmen, um diese Entwicklung zu verstehen, ist das Burnout-Modell von Herbert Freudenberger (1974). Seine zwölf Phasen der Erschöpfung lassen sich nicht nur auf Einzelpersonen, sondern erstaunlich präzise auf Teams als soziale Systeme übertragen.
Jetzt hier weiterlesen: WENJU | HR-Wissen

Über die Autorin:
Ann-Katharin Lorenzen ist Psychologin (M.Sc.), Systemischer Coach und Expertin für mentale Gesundheit bei Anwälten, Steuerberatern und Führungskräften in Beratungsberufen – Menschen, die hohe Verantwortung tragen und wenig Raum für Schwäche haben. Als Gründerin von LOR Mental Health kombiniert sie psychologisches Fachwissen mit datenbasierten Ansätzen aus Sport- und Ernährungswissenschaften.
20.01.2026
Mentale Gesundheit in der Steuerberatung: Warum Steuerberater besonders gefährdet sind – und was wirklich hilft
Weiterlesen
08.01.2026
Richtig trinken: Warum Hydration entscheidend für Leistungsfähigkeit und Gesundheit ist
Weiterlesen
07.01.2026
Fall Stefan: Einsamkeit in der Selbständigkeit
Weiterlesen



